Gesellschaft

Der tägliche Wahnsinn – StraZi: Ein bisschen Waffen liefern ist wie ein bisschen schwanger

"Schöne neue Welt" oder einfach nur der normale Irrsinn? Täglich ist man als Medienkonsument mit Meldungen aus allen möglichen Themenbereichen konfrontiert, die man vor wenigen Jahren noch als Satire verbucht hätte. Wir präsentieren hier in loser Folge eine kleine Auswahl aktueller Fälle.
Der tägliche Wahnsinn – StraZi: Ein bisschen Waffen liefern ist wie ein bisschen schwangerQuelle: www.globallookpress.com © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON

 

  • 24.04.2024 20:59 Uhr

    20:59 Uhr

    StraZi: Ein bisschen Waffen liefern ist wie ein bisschen schwanger

    Die Rüstungslobbyistin und FDP-Politikern Marie-Agnes Strack-Zimmermann stellte nun klar, dass das von den USA freigegebene Paket über 60 Milliarden US-Dollar für die Ukraine kein Grund sei, sich auszuruhen:

    "Das heißt eben nicht für uns: Hey super, die Amerikaner haben das jetzt gemacht und wir gehen jetzt mal in die Flachatmung und Entspannung über."

    Es sei vielmehr ein Zeichen, dass "die europäischen Staaten deutlich mehr machen müssen."

    "Ein bisschen hier [Waffen für die Ukraine], ein bisschen da gibt es nicht, so wenig wie es ein bisschen schwanger gibt."

    Aufgabe sei es, dem zu folgen, da man nicht wisse, ob in den USA weiterhin solche Pakete geschnürt werden.

    Weiterhin stellte sie klar, dass man eine starke Wirtschaft brauche. Der einzige Grund für die Existenz einer solchen sei jedoch die Tatsache, dass man dann genug Geld habe, um aufzurüsten, so der Tenor der Bellizistin und Rüstungslobbyistin.

    "Und damit bin ich wieder am Ausgang der Lage, nämlich eine Wirtschaftswende, eine veränderte Wirtschaft, auch in Europa, ist die Basis, für all den Gefahren, denen wir ausgesetzt sind, denen auch wirtschaftlich zu begegnen, durch eine starke Wirtschaft. Und auch Geld genug haben, um diesen Kontinent und dieses Land zu verteidigen."

  • 09:33 Uhr

    "Fröhlich, ein Kumpeltyp": ZDF puscht Boris Pistorius – rein zufällig

    "Boris Pistorius gilt momentan als einer der beliebtesten Politiker Deutschlands", behaupten das ZDF und in Auftrag gegebene dienliche Umfragen.

    "Aber welcher Mensch steckt eigentlich hinter dem Politiker und Verteidigungsminister?" möchte die ZDF-Redaktion in Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsministerium den Zuschauern in einer 43-minütigen Lobeshymne vermitteln, geschickt getarnt als wertfreie Dokumentation

    Die bestellten Protagonisten in dem Werbevideo rein des Lobes und der Ehrfurcht ("er kann unangenehm werden, da kann die Lunte auch mal kurz sein") für den bürgernahen Fußball-Fan des VfL Osnabrück. Es fallen Begriffe wie "fröhlich, ein Kumpeltyp", wie auch "ein Entscheider-Typ, ein Macher-Typ". 

    Der CDU-Verteidigungsexperte Johann David Wadephul erinnert daran:

    "Er hat – Pistorius – im Gegensatz zum Kanzler gesagt, die Ukraine muss gewinnen. Der Kanzler hat nur gesagt, die Ukraine darf nicht verlieren."

    Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigt: "Aus meiner Sicht, ein guter Mann, was uns betrifft – Ukraine."

    NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg darf euphorisch ergänzen:

    "Er kannte sich sofort aus, man hatte den Eindruck, er wäre schon seit Jahren Verteidigungsminister."

    Der "beliebteste" Politiker der Gegenwart ist seit Januar 2023 Bundesminister der Verteidigung. Er "liebe das Leben und die schönen Dinge des Lebens, ich bin ein Familienmensch". Für "viele ist er ein Phänomen, was macht ihn so beliebt?", fragt die ZDF-Redaktion.

    Claudia Major von der Stiftung Wissenschaft und Politik darf zu Protokoll geben, je nach Blickwinkel als schlichte Information oder ankündigende Warnung:

    "Mit seiner Diskussion um den Begriff "kriegstüchtig" hat er die deutsche Gesellschaft aus ihrer Komfort-Zone geschubst."

    Das Video ist auffällig lange in der ZDF-Mediathek "verfügbar bis 23.04.2029". Der Abschlusssatz der Dokumentation lautet final etwas kryptisch:

    "Deutschlands populärster Politiker, das waren schon viele vor ihm".

  • 23.04.2024 14:19 Uhr

    14:19 Uhr

    "Demo-Sprachregelung" der Berliner Polizei: Hebräisch gar nicht, arabisch ab 18 Uhr

    Die Berliner Polizei ächzt und leidet hinsichtlich des regelmäßig hohen Personalaufwands für die gefühlt täglich stattfindenden Veranstaltungen und Demonstrationen für und gegen Anmeldungsgrund X. Aktuell federführend sind Demonstrationen und Mahnwachen der pro wie kontra Wahrnehmungen zum Thema Nahost-Konflikt Gaza/Israel, erweitert durch jüngste israelische Ausweitungen Richtung Irans und dem Libanon.

    Die Tageszeitung junge Welt (jW) berichtet über parallele Herausforderungen für die Berliner Beamten. Welche Inhalte werden eigentlich gegebenenfalls in den Sprachen der vielseitigen arabischen Welt den Anwesenden und Teilnehmenden vermittelt? Der jW-Artikel berichtet nun über erste Behördenmaßnahmen, um befürchtete Irritationen und mögliche Gesetzesverstöße zukünftig zu vermeiden. So heißt es:

    "Vor dem Reichstagsgebäude dürfen keine Reden auf Hebräisch gehalten werden. Das ist kein Gesetz aus brauner Vorzeit, sondern eine Ende letzter Woche erlassene Auflage der Berliner Polizei nach dem 'Versammlungsfreiheitsgesetz'. Sie gilt für ein auf der Wiese vor dem Parlament errichtetes palästinasolidarisches Protestcamp." 

    Diese Maßnahme wird damit gerechtfertigt, dass potenziell "antisemitisch-terroristische" Äußerungen unterbinden werden sollen. Die vor Ort anwesenden Polizisten erlauben daher ab sofort nur noch im Verordnungsgesamtpaket:

    "Deutsch und Englisch – sowie in einem Zeitfenster ab 18 Uhr Arabisch. Denn dann hat der Polizeidolmetscher Zeit."

    Komplett untersagt wurden demnach "explizit Ausrufe oder Gesänge in Hebräisch, aber auch auf Gälisch", so der jW-Artikel erläuternd. Gegen mehrere Iren, "die Solidaritätslieder in dieser Amtssprache der irischen Republik angestimmt hatten, wurden deswegen Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet".

    Ein Pressesprecher der Berliner Polizei erklärte im Rahmen einer jW-Anfrage:

    "Wir müssen verstehen, was dort gesagt wird, da es zu Straftaten oder Gewaltaufrufen kommen könnte".

  • 09:25 Uhr

    Bayern: Angeklagter Asylbewerber kritisiert Beiordnung einer Frau zur Pflichtverteidigung

    Andere Länder, andere Sitten – so lautet wohl die Kurzbeschreibung jüngster Ereignisse am Landgericht München. Angeklagt ist laut Bild-Zeitung ein abgelehnter Asylbewerber aus Jordanien, der verheiratet ist und seit Dezember 2019 mit seiner Frau in Deutschland in einer Unterkunft für Geflüchtete lebt.

    Der Mann ist aktuell wegen des sexuellen Missbrauchs und der Bedrohung von drei Frauen angeklagt, was bei dem Beschuldigten selbst offenbar auf Unverständnis stößt. Zudem hat sich die deutsche Justiz auch noch "erlaubt", ihm zur vorgeschriebenen Pflichtverteidigung eine Frau als Anwältin zuzumuten. 

    Seinen Auftritt am ersten Verhandlungstag präsentierte die Bild-Zeitung mit folgender Schilderung:

    "Fadi M. (40) kam pöbelnd in den Gerichtssaal, bedrohte den Staatsanwalt mit einer Kopf-ab-Geste. Dann lehnte er seine Anwältin ab, weil sie eine Frau ist." 

    Die Gewaltdelikte laut Anklage umfassen körperliche Belästigung von Frauen im Asylheim sowie die spätere verbale Bedrohung der Mutter eines Opfers:

    "Als ihn die Mutter der Iranerin zur Rede stellte, soll Fadi M. sie mit dem Tod bedroht und mit einem Messer Stichbewegungen gemacht haben. Am 7. August 2023 soll er der 18-jährigen Tochter aufgelauert und sie zu Boden gedrückt haben, um sie mit seinen Fingern zu vergewaltigen und sie zum Oralverkehr zu zwingen." 

    Die Richterin ermahnte – wenn auch mit geringem Effekt – den Angeklagten während der Verhandlung mit dem Hinweis:

    "Wir benehmen uns hier – und zwar nicht daneben!"

    Nachdem der Angeklagte M. auch noch den auf Steuerzahlerkosten bestellten Dolmetscher mit "Bist Du Ermittler, warum fragst Du?" angeblafft hatte, bestand seine in der Verhandlung anwesende Familie darauf, dass der "leidende" Angeklagte doch bitte von einem Mann als Pflichtanwalt verteidigt werden möge. Der Angeklagte äußerte wörtlich:

    "Ich will lieber umgebracht werden, als diese Qualen hier zu haben. Der Grund für die Qualen ist meine Anwältin."

    Der erste Verhandlungstag ergab laut der Darstellung in der Bild-Zeitung vor dem Vertagen (und einem möglichem Urteilsspruch irgendwann) folgendes Zwischenergebnis:

    "Laut eigenen Angaben saß der Jordanier in seinem Heimatland bereits fünf Jahre im Gefängnis – wegen Gewalt- und Sexualdelikten. Der Prozess wird fortgesetzt."

     

  • 22.04.2024 15:00 Uhr

    15:00 Uhr

    Auch das noch – Habeck erklärt sich zum Rüstungsindustrieminister

    Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck hat sich quasi nebenbei auch noch zum "Rüstungsindustrieminister" erklärt. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk tat der Kinderbuchautor kund, dass man "die Wehrindustrie in Deutschland höher skalieren" müsse. Die Ukraine solle die nötigen Waffen kriegen. Wenn sie diese nach einem Sieg nicht mehr benötige, werde die Bundeswehr sie brauchen. 

    Der auch für "Klimaschutz" zuständige Minister geht damit auf Distanz zu seinem Vorgesetzten, Bundeskanzler Olaf Scholz. Dieser will zwar ebenfalls aufrüsten, allerdings in Abstimmung mit anderen NATO-Staaten, und nicht bedingungslos. Habeck bezeichnete sich in diesem Zusammenhang als Rüstungsindustrieminister:

    "Nun, was diesen konkreten Komplex angeht, heißt es erst einmal, dass man und ich – also, Sie wissen, welches Parteibuch ich habe – und ich hatte wahrlich nicht die Vorstellung, dass ich als Rüstungsindustrieminister noch mal einen Schwerpunkt meiner Arbeit setze, aber das muss ich jetzt tun."

    Der bislang letzte deutsche Rüstungsminister war Albert Speer, der 1942 zum Reichsminister für Bewaffnung und Munition ernannt wurde.

  • 07:47 Uhr

    Grüne mit "good vibes" und Gewalt gegen "Hass und Hetze"

    Die Grünen sind jetzt auf dem Netzwerk TikTok vertreten, um dort nach eigener Aussage mit "good vibes" gegen "Hass und Hetze" aktiv zu werden. Der Parteivorsitzende Omid Nouripour macht im dort geposteten Video auch gleich vor, wie das geht – und zertrümmert mit Karateschlägen ein AfD-Logo.

    @diegruenen Lange waren wir nicht auf TikTok vertreten. Und wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, war ein Grund der Datenschutz. 🙅🏽🛡️ Doch während wir vorsichtig waren, haben sich rechtsextreme Ideologien immer weiter auf der Plattform ausgebreitet. Deshalb war für uns früher oder eher später klar: Es ist Zeit, das Ruder rumzureißen! 📣 #ReclaimTikTok♬ Originalton - Bündnis 90/Die Grünen

    Ein ähnlich verstörendes Video fällt wohl in die Kategorie "Wahlkampf für die EU-Wahl". Auch hier arbeiten sich zwanghaft gut gelaunte und laute Grünenpolitiker mit vollem Körpereinsatz an der AfD ab. Wohl bekomm's.

  • 20.04.2024 17:33 Uhr

    17:33 Uhr

    Döner-Strategie: SPD setzt im Wahlkampf auf eine "Art deutsches Nationalessen"

    Ob es sich um eine im Willy-Brandt-Haus ausgeklügelte Strategie handelt, sei dahingestellt – doch eins steht fest: Beim Europawahlkampf der SPD soll der Döner eine entscheidende Rolle spielen. Oder besser gesagt: die Dönerpreise.

    "Wann kostet der Döner endlich wieder 3 Euro? Diese Frage, eine coole Wahlkampfaktion und noch viele weitere Themen beschäftigen uns in der aktuellen K-Frage", heißt es in der Ankündigung der neuesten Folge des Podcasts "Die K-Frage", der von SPD-Chef Lars Klingbeil und SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert herausgegeben wird.

    Wie Kühnert ausführt, hat sich der Berliner SPD-Politiker Frederic "Freddy" Augustin eine besondere Aktion ausgedacht, um vor allem das junge Wahlvolk zu erreichen. Der Kandidat für das EU-Parlament hatte vergangenes Wochenende bei einem Dönerladen im Stadtteil Wedding eine "gewisse Anzahl an Dönern subventioniert und zum alten Preis an die Leute rausgegeben. Und ist dafür dann mit denen über Politik ins Gespräch gekommen", so Kühnert.

    Laut Medienberichten betrug der subventionierte Dönerpreis drei Euro – ein Preis, von dem man selbst in der traditionellen Döner-Hochburg Neukölln nur träumen kann, wo kein Kebab mehr unter 5 Euro zu haben ist. Der SPD-Generalsekretär zeigt sich von "Freddys" Aktion begeistert:

    "Die Aktion will ich jetzt mit ihm in meinem Wahlkreis auch nochmal bis zur Europawahl machen, finde ich sehr, sehr gut."

    Gerade für junge Menschen, die selbst keine Miete oder das Benzin fürs Auto zahlen müssen, mache sich laut Kühnert die Energiepreiserhöhung oftmals anhand der gestiegenen Dönerpreise bemerkbar.

    Es dürfte wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis aus den Reihen der Sozialdemokraten die Forderung nach einer Dönerpreisbremse laut wird. Die Tatsache, dass die SPD als Kanzlerpartei maßgeblich die Verantwortung für Inflation und hohe Energiepreise trägt, haben die beiden Döner-Demokraten in ihrem Podcast geflissentlich unterschlagen. 

    Und auch Bundespräsident Frank-Walther Steinmeier ist vom Döner so sehr besessen, dass er auf seiner anstehenden Türkei-Reise nicht nur einen tiefgefrorenen Dönerspieß mitnehmen will, sondern auch den Betreiber einer Berliner Dönerbude. Arif Keles soll den Türken das Drehfleischgericht schmackhaft machen. Denn schließlich handele es sich dabei laut dem SPD-Politiker Steinmeier um eine "Art deutsches Nationalessen".

  • 09:27 Uhr

    "Top Gun" des Tages: Marie-Agnes Strack-Zimmermann

    Marie-Agnes Strack-Zimmermann, bekannteste Rüstungslobbyistin der Bundesrepublik und nebenbei auch FDP-Politikerin, hat am Freitag einen "wunderbaren Tag" auf dem Heeresflugplatz Fritzlar verbracht. Dabei durfte die klagefreudige Politikerin auch einen Übungsflug im Kampfhubschrauber Tiger absolvieren, ganz stilecht im olivgrünen Bundeswehr-Overall. Die entsprechenden Fotos postete die 66-Jährige stolz auf ihrem X-Konto. Dazu schrieb sie:

    "Ein wunderbarer Tag auf dem Heeresflugplatz Fritzlar. Herzlichen Dank an die großartigen Soldaten der Heeresfliegertruppe für Einsatz, offenen Austausch und Möglichkeit der Begleitung eines Tiger-Übungsfluges. Den politischen Strukturreformankündigungen müssen nun Taten folgen."

    Mehrere Nutzer erinnerten sie an ihren Auftritt in Ravensburg, wo sie vor wenigen Tagen Demonstranten beleidigt und bedroht hatte:

    "Weiß Ihr Chef, was Sie hier machen? Sagen Sie mir doch mal Ihre Firma!"

    Bezugnehmend auf diese Entgleisungen schrieb ein X-Nutzer eine Mail an den Rüstungskonzern Rheinmetall, dessen Zentrale sich im Wahlkreis Strack-Zimmermanns befindet. Darin heißt es:

    "Ich weiß, Sie haben gerade alle Hände voll mit Geld, aber Sie sollten sich einmal ansehen, was Ihre beste Mitarbeiterin so die letzten Tage getrieben hat. 

    Sollten sie Knoblauch oder Kreuze zur Unterstützung benötigen, bin ich zu einem Ringtausch bereit."

  • 19.04.2024 21:32 Uhr

    21:32 Uhr

    Fotos sind Krieg, Pipeline-Sprengungen nicht

    Der Focus zitiert einen anonymen "hohen Beamten des Bundeskriminalamts", der deutlich belegt, wie verrutscht die Maßstäbe im BKA zu sein scheinen. Zu den beiden Deutschrussen, die verhaftet wurden und angeblich unter anderem in Grafenwöhr Fotos gemacht haben sollen, sagt er: "Das ist für uns ein kriegerischer Akt. Dies ist ohne Frage ein Quantensprung in der Spionage." Nein, dieser Herr hat vermutlich weder von Kim Philby noch von Günter Guillaume je gehört. "Das Auskundschaften von Orten und Einrichtungen, die womöglich bombardiert werden, sprengt die bisherigen Dimensionen."

    Zu Zeiten des Kalten Krieges war das das Brot- und Buttergewerbe der kleinen Fische. Die beiden deutschen Staaten hätten sich stetig im Kriegszustand befunden, wäre das je als "kriegerischer Akt" gewertet worden. Und seit es Satelliten gibt, ist die Bedeutung dieser Tätigkeit ohnehin gewaltig gesunken.

    Wenn aber selbst das Fotografieren schon ein "Quantensprung" ist, wie müsste dann besagter "hoher Beamte des BKA" die Sprengung von Nord Stream bewerten? Und sollte er, wenn er gezwungenermaßen feststellen müsste, dass das Sprengen einer Pipeline noch eine ganz andere Art von "Quantensprung" ist als ein paar Fotos von Grafenwöhr, feststellen, dass Deutschland mit den Vereinigten Staaten als Kriegsgegner schon ausreichend bedient ist?

  • 17:58 Uhr

    Verarschung auf ganzer Ziel-Linie: Junge gewinnt 200-Meter-Lauf der Mädchen

    Einmal die Konkurrenz in einem Rennen weit abgeschlagen hinter sich lassen: Dieser Traum eines jeden Leichtathleten wurde für Aayden Gallagher wahr. Der Schüler der McDaniel High School in Oregon gewann den 200-Meter-Lauf und erreichte mit einem satten 6-Sekunden-Vorsprung die Ziellinie. Mit diesem Rekord stach er die Konkurrenz deutlich aus – oder besser gesagt: die Konkurrentinnen.

    Denn Gallagher trat im 200-Meter-Lauf der Mädchen an. Möglich machen das die derzeitigen Richtlinien der Oregon School Activities Association. Laut diesen wird ein "Transgender"-Schüler, sobald er seine Schule über seine Geschlechtsidentität informiert hat, "konsequent als dieses Geschlecht behandelt, wenn es um die Eignung für Leichtathletik und Aktivitäten geht. Vorausgesetzt,  der Schüler macht während der gleichen Saison nicht in einem Team des anderen Geschlechts mit, wenn er ein Probetraining absolviert oder an einer Aktivität teilgenommen hat."

    Das Video von Gallaghers einsamen Zieleinlauf hat nun die Debatte in den USA um die Frage der Geschlechtergerechtigkeit erneut befeuert. Denn es liegt auf der Hand, dass Angehörige des weiblichen Geschlechts bei dieser Regelung das Nachsehen haben. Denn nicht ohne Grund sind Wettbewerbe, bei denen es auf Schnell- bzw. Maximalkraft ankommt, traditionell nach Geschlechtern getrennt – denn Frauen produzieren weniger Testosteron, das für Muskelwachstum sorgt.  

    Doch dieser biologischen Realität haben Transgender-Aktivisten den Kampf angesagt. Und das mitunter mit Erfolg, wie der Vorfall an der US-Highschool zeigt – zum Nachteil des weiblichen Geschlechts:  

    "Diesen Highschool-Mädchen wurde gerade ihr Traum gestohlen, weil die Schule die Wahnvorstellungen eines Jungen unterstützt, der vorgibt, ein Mädchen zu sein. Er ist ein Betrüger", heißt es in einem Post des populären X-Accounts Libs of TikTok.

    Ähnlich äußerte sich dazu die Marathon-Läuferin Carilyn Johnson, die mehrfach an Weltmeisterschaften teilnahm:

    "Irgendwann müssen wir alle bereit sein, dies als das zu sehen, was es ist. Bitte hören Sie auf, so zu tun, als sei dies etwas anderes, als jungen Sportlerinnen zu sagen, dass sie nicht zählen."

    Die Mutter einer bei dem Rennen unterlegenen Schülerin bezeichnete das Ganze als "Wahnsinn".  "Wie kann irgendjemand denken, dass das fair ist?", fragte sie und fuhr fort, dass Gallagher aufgrund seines Spitzenergebnisses wahrscheinlich am Landeswettbewerb teilnehmen könne, wo er "Rekorde brechen und als Held bezeichnet werden wird – weil er ein Junge ist, der gegen Mädchen antritt und gewinnt."

    Gallagher selbst kündigte gegenüber der Schülerzeitung an, sich einer Hormonersatztherapie unterziehen zu wollen, denn "im Moment werde ich einfach immer männlicher – mehr Gesichtsbehaarung und so weiter. Und das will ich nicht."

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