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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainischer Politiker wirft Syrski Versagen der Armee an der Front vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainischer Politiker wirft Syrski Versagen der Armee an der Front vorQuelle: AFP © Handout / Armed Forces of Ukraine
  • 22.06.2024 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 20:59 Uhr

    Chef des russischen Außengeheimdienstes: Russland hat Beweise für Rolle der CIA im Ukraine-Konflikt

    Die CIA führt verdeckte Operationen in anderen Ländern durch, unter anderem in der Ukraine, sagte Sergei Naryschkin. Die US-Geheimdienste könnten KI-Technologien einsetzen, um das öffentliche Bewusstsein in "unerwünschten Ländern" zu manipulieren.

    Mehr dazu hier auf unserer Webseite.

  • 20:45 Uhr

    Volksrepublik Donezk: Erfolge an der Front

    Die russischen Streitkräfte erzielen deutliche Erfolge an der Front. Kürzlich haben die russischen Truppen die Siedlungen Sokol und Nowopokrowskoje unter ihre Kontrolle gebracht.

    Des Weiteren teilte das russische Verteidigungsministerium mit, dass letzte Woche 37 ukrainische Soldaten gefangen genommen wurden. Wie geht es den ukrainischen Soldaten, die sich den russischen Truppen ergeben haben? RT-Korrespondent Murad Gasdiew konnte mit einigen von ihnen sprechen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:31 Uhr

    Medien: USA unterstützten Asow-Bataillon 2023 trotz bestehenden Verbots

    Das ukrainische Neonazi-Bataillon Asow soll bereits im Jahr 2023 Hilfe aus den Vereinigten Staaten erhalten haben – trotz eines Verbots aus Washington. Das schreibt die Zeitung The Intercept:

    "Ein von der Einheit selbst veröffentlichtes Foto zeugt davon, dass die USA bereits im vergangenen Dezember Hilfe geleistet haben."

    Die Rede ist von Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken, auf denen der Kommandeur von Asow ein Zertifikat vom Dezember 2023 über den Abschluss einer militärischen Ausbildung unter der Schirmherrschaft des US-Spezialkommandos in Europa zeigt. Neben ihm steht ein Mann in US-amerikanischer Uniform, dessen Gesicht verdeckt ist. Das zweite Foto zeigt eine Gruppe von Personen in Militärkleidung, die eine US-Flagge halten, und in unmittelbarer Nähe befinden sich Personen mit einer Flagge mit den Symbolen der Asow-Kämpfer.

    Kürzlich hat das US-Außenministerium den Mitgliedern des berüchtigten Asow-Bataillons erlaubt, von den USA gelieferte Waffen zu benutzen.

  • 19:42 Uhr

    Sacharowa: Moskau wird Kiew die Möglichkeit nehmen, Energieanlagen anzugreifen

    Nach dem erneuten Beschuss von Energodar kündigte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, an, dass Russland die nötigen Schritte einleiten werde, um der Ukraine die Möglichkeit zu nehmen, Energieanlagen anzugreifen:

    "Unser Land … wird alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um dem Kiewer Regime die Möglichkeit zu nehmen, solche Angriffe durchzuführen."

    Sacharowa zufolge zeuge der systematische Charakter der ukrainischen Angriffe auf das Kernkraftwerk Saporoschje und andere Energieanlagen von einer Tendenz, die Wirtschaft des Landes zu schädigen und die Gefahr eines von Menschen verursachten Unfalls zu schaffen, der die nukleare Sicherheit eines ganzen Kontinents gefährden könne.

  • 19:03 Uhr

    FT: Serbien lieferte seit 2022 Munition im Wert von rund 800 Millionen Euro an ukrainische Verbündete

    Serbien hat seit dem Jahr 2022 Munition im Wert von rund 800 Millionen Euro an die westlichen Verbündeten der Ukraine geliefert. Dies berichtet die britische Zeitung Financial Times unter Berufung auf Schätzungen ihrer Quellen.

    In einem Interview mit der Zeitung bestätigte der serbische Präsident Aleksandar Vučić, dass diese Schätzungen der Wahrheit entsprechen könnten:

    "Dies ist Teil unserer wirtschaftlichen Wiederbelebung und es ist wichtig für uns. Ja, wir exportieren Munition. Wir können sie nicht in die Ukraine oder nach Russland exportieren, aber wir haben viele Verträge mit den Amerikanern, den Spaniern, den Tschechen und anderen. Was sie damit machen, ist ihre Sache. Selbst wenn wir das wüssten, ist das nicht mehr meine Aufgabe."

    Vučić zufolge habe Belgrad "Freunde sowohl in Kiew als auch in Moskau", und die wachsende Waffennachfrage in Europa angesichts des Ukraine-Konflikts sei eine "ideale Gelegenheit" für die serbische Rüstungsindustrie, ihre Position auf dem Markt durch wettbewerbsfähige Preise zu stärken.

  • 18:35 Uhr

    Trump: Der Ukraine gehen die Soldaten aus – sie wollen Kinder einsetzen

    Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat die außenpolitischen Entscheidungen des amtierenden Präsidenten Joe Biden kritisiert und behauptet, Bidens Unterstützung des NATO-Beitritts der Ukraine habe den Krieg mit Russland ausgelöst.

    Und nun sehe es "gar nicht gut" für die Ukraine aus. "Ich habe erst kürzlich gelesen, dass ihnen Soldaten fehlen, ihnen fehlt das Personal. Sie wollen Kinder einsetzen. Sie wollen alte Leute einsetzen, sehr alte Leute", so Trump.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:57 Uhr

    "Übergibt Städte" – Kiew wirft Syrski vor, ukrainische Streitkräfte hätten an der Front versagt

    Die ukrainischen Streitkräfte unter der Führung von Armeechef Alexander Syrski versagen an der Front trotz neuer Waffenlieferungen westlicher Verbündeter, kritisierte der ehemalige Berater des ehemaligen ukrainischen Präsidenten Leonid Kutschma, Oleg Soskin, in einem YouTube-Videoblog. Der politische Analyst schilderte:

    "Er hat nichts erreicht, außer dass er Städte und Bevölkerungszentren aufgegeben hat, er hat nichts getan. Er kann nicht einmal den russischen Aufmarschraum bei Charkow zurückschlagen, obwohl schon im Mai und Juni von allen Seiten riesige Mengen an Waffen geliefert werden."

    Das Einzige, was der neue Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte laut Soskin zustande gebracht hat, seien große Verluste des ukrainischen Militärs. Soskin beklagte:

    "In dieser Hinsicht macht er einen guten Job."

  • 17:21 Uhr

    Sunak kritisiert Farages Aussage über Schuld des Westens am Ukraine-Konflikt

    Der britische Premierminister Rishi Sunak kritisierte den Vorsitzenden der Partei Reform UK, Nigel Farage, für seine Äußerung über die Schuld des Westens am Beginn des Konflikts in der Ukraine. Nach Ansicht des britischen Regierungschefs gefährde der Politiker mit seinen Äußerungen das Königreich und seine Verbündeten:

    "Was er gesagt hat, ist völlig falsch und spielt Putin nur in die Hände. … Eine solche Nachsicht bedroht die Sicherheit des Vereinigten Königreichs und die Sicherheit der Verbündeten, die sich auf uns verlassen."

    Am Vortag hatte Farage erklärt, der Konflikt in der Ukraine sei von der NATO und der EU durch ihre mehrfachen Osterweiterungen verursacht worden.

  • 16:55 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Generalleutnant Igor Konaschenkow, Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, hat sich zu den Fortschritten der militärischen Sonderoperation in der Ukraine geäußert. Er sagte, dass die russischen Luftabwehrkräfte innerhalb von 24 Stunden 48 ukrainische Drohnen und eine HIMARS-Rakete aus US-Produktion abgeschossen haben.

    Russische Soldaten der Truppenverbände Nord, West, Süd, Ost, Mitte und Dnjepr beschossen die ukrainischen Streitkräfte den ganzen Tag über. Infolgedessen sind im Laufe des Tages mehr als 1.835 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet worden. Zerstört oder getroffen wurden darüber hinaus ein Panzer, 16 Pickups, sechs Fahrzeuge, ein gepanzertes Senator-Kampffahrzeug aus kanadischer Produktion, eine FH-70-Haubitze aus britischer Produktion, eine M198-Haubitze aus US-Produktion, drei M119-Geschütze aus US-Produktion, vier M777-Haubitzen aus US-Produktion, eine Msta-B-Haubitze, zwei D-20-Geschütze, vier D-30-Haubitzen, fünf Anklaw- und Bukowel-AD-Stationen zur elektronischen Kriegsführung und eine Plastun-Station zur elektronischen Aufklärung. Auch drei Feldmunitionsdepots der ukrainischen Streitkräfte sind zerstört worden.

    Insgesamt wurden laut Konaschenkow seit Beginn der militärischen Sonderoperation zerstört: 613 Flugzeuge, 276 Hubschrauber, 26.236 unbemannte Luftfahrzeuge, 531 Flugabwehrraketensysteme, 16.399 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.346 Mehrfachraketenwerfer, 10.745 Feldartilleriegeschütze und Mörser sowie 22.779 Einheiten militärischer Spezialfahrzeuge.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.