Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet massive Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

30.07.2026 09:59 Uhr
09:59 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischen Angriffen getötet
Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Grenzgebiet Belgorod insgesamt 59 Mal unter Einsatz von Drohnen und Mehrfachraketenwerfern angegriffen. Dies berichtet der Interimsgouverneur der Region, Alexander Schuwajew. Bei den Angriffe sei eine Person ums Leben gekommen, so Schuwajew weiter:
"Bei einem terroristischen Angriff des ukrainischen Militärs im Kreis Krasnaja Jaruga ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Mein aufrichtiges Beileid gilt seinen Hinterbliebenen. In Belgorod und im Kreis Schebekino wurden zwei Menschen verwundet, darunter ein Kind."
Schuwajew fügte hinzu, dass das verwundete Kind, ein 15-jähriger Junge, mittelschwere Verletzungen erlitten habe und in ein Krankenhaus eingewiesen worden sei.
09:02 Uhr
"Das ist ein Ultimatum" – Lawrow weist westliche Forderungen zu Waffenruhe zurück

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat dem Westen vorgeworfen, terroristische Methoden der Ukraine zur weiteren Eskalation des Konflikts mit Russland zu nutzen.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
08:23 Uhr
Russland meldet massive Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur
Russlands Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes in der vergangenen Nacht zahlreiche militärische Ziele in der Ukraine angegriffen. Bei den Attacken kamen land-, luft- und seegestützte Präzisionswaffen sowie Drohnen zum Einsatz. Das Ministerium meldet dazu:
"Es wurden militärische Flugplätze, Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes, militärische Telekommunikations- und Logistikzentren in den Städten Kiew und Lwow sowie in den Gebieten Iwano-Frankowsk, Schitomir, Rowno, Winniza und Dnjepropetrowsk getroffen."
Nach Angaben der Behörde dienten die Ziele unter anderem zur Herstellung und Lagerung von Raketen und Drohnen sowie zur Luftüberwachung.
Zudem seien im Hafen von Odessa und den umliegenden Gewässern insgesamt drei Frachtschiffe getroffen worden, die Waffen und militärische Güter transportiert hätten.
07:24 Uhr
Russland fängt in der Nacht über 250 ukrainische Drohnen ab
Im Verlaufe der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 258 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Pensa, Rostow, Tambow, Krasnodar, der Krim, der Teilrepublik Adygeja sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer zerstört.
29.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Russland bereitet tiefen Vorstoß in der DVR vor

Russischer Soldat am Frontabschnitt Dobropolje (Symbolbild)Stanislaw Krassilnikow / Sputnik Russlands Streitkräfte haben das Dorf Krasny Kut in der Donezker Volksrepublik vollständig befreit. Obwohl es ein kleiner Ort ist, ändert seine Einnahme die operative Lage an diesem Frontabschnitt: Die russischen Truppen bereiten einen Vorstoß gegen Druschkowka vor.
Mehr dazu in dieser Analyse von Andrei Restschikow.21:55 Uhr
Kiew: Ukraine kann keine Abfangdrohnen für schnelle Ziele herstellen
Die Ukraine ist eigenen Angaben zufolge nicht in der Lage, Abfangdrohnen für schnelle Luftziele herzustellen, und ist bei deren Bekämpfung vollständig auf westliche Flugabwehrraketen angewiesen. Dies erklärte der ukrainische Beauftragte für Sanktionspolitik, Wladislaw Wlassjuk.
Laut Wlassjuk können ukrainische Abfangdrohnen nur mit langsam fliegenden Drohnen umgehen. Selbst dabei gebe es Probleme, wenn der Versuch unternommen werde, eine Drohne mit einer Maschinengewehrlafette abzufangen. Für die Bekämpfung schnellerer Ziele seien Flugabwehrraketen erforderlich, deren Kosten den Wert der abzuschießenden Drohne deutlich übersteigen könnten.
21:43 Uhr
US-Professor: Russland könnte bis Jahresende gesamten Donbass kontrollieren
Die russischen Streitkräfte könnten nach Einschätzung des US-Politikwissenschaftlers John Mearsheimer bis Ende des Jahres die Kontrolle über den gesamten Donbass erlangen. Er sagte in der YouTube-Sendung des britischen Moderators Piers Morgan:
"Russland gewinnt weiter. Schauen Sie sich die Frontlinie an. Die Russen rücken vor. Langsam, aber unaufhaltsam. Es besteht kein Zweifel daran, dass sie bis Ende des Jahres den gesamten Donbass erobern werden."
Der Professor verwies zudem auf die aus seiner Sicht schweren Probleme der Ukraine. Dazu gehörten massenhafte Fahnenflucht und Wehrdienstentziehung sowie hohe Verluste auf dem Schlachtfeld.
Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin in einem Interview mit dem indischen Sender India Today erklärt, entweder werde die russische Armee die von Kiew kontrollierten Gebiete militärisch einnehmen oder die ukrainischen Streitkräfte würden diese eigenständig verlassen, um die Tötung von Menschen zu beenden.
21:35 Uhr
"Zum Töten von Russen": Lindsey Grahams Geburtstagsdrohne geht an die Front

Laura Loomer mit Grahams Drohne.RT Die Drohne war eigentlich als persönliches Geschenk für den verstorbenen US-Senator gedacht. Nach seinem Tod änderten sich die Pläne – nun soll sie an der Front eingesetzt werden. Die konservative Aktivistin Laura Loomer berichtet von der überraschenden Wendung.
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21:31 Uhr
Gebiet Belgorod: 130 Verletzte nach ukrainischen Angriffen in Krankenhäusern
Nach Angaben der Behörden werden derzeit 130 Menschen, die bei ukrainischen Angriffen in den vergangenen Tagen verletzt wurden, in Krankenhäusern der russischen Grenzregion Belgorod behandelt. Wie Regionalgesundheitsminister Andrei Ikonnikow mitteilte, befinden sich 17 Patienten auf der Intensivstation. Alle Verletzten erhielten die notwendige medizinische Versorgung. Am Vortag wurden laut Behördenangaben 47 Menschen verletzt und vier weitere getötet. 23 Verletzte konnten ambulant weiterbehandelt werden, 24 wurden in Krankenhäuser eingeliefert.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


