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Mordversuch in Monaco: Sanktionierter ukrainischer Oligarch verletzt

Durch die Explosion einer Paketbombe in einem Wohnhaus in Monaco wurden am Montagabend, 29. Juni 2026, ein ukrainischer Oligarch und zwei weitere Mitglieder seiner Familie schwer verletzt.

Ein Attentäter soll vor dem Eingang des Wohnhauses den mit Schrauben und Splittern gefüllten Sprengsatz deponiert haben. Bei den Verletzten soll es sich um den ukrainischen Geschäftsmann Wadim Jermolajew, seine Frau und sein Kind handeln.

Jermolajew unterliegt seit Dezember 2023 Sanktionen aus Kiew, da er seinen Alkoholhandel auf der Krim nach der Wiedervereinigung mit Russland fortgeführt haben soll. Der mutmaßliche Attentäter soll unmittelbar nach der Tat über die Grenze nach Frankreich geflüchtet sein. Monacos Staatsminister Christophe Mirmand erklärte, dies sei nach seinem Wissen das erste Mal in der Geschichte des Fürstentums, dass dort eine solche Tat stattgefunden habe.

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