"Nicht der richtige Weg" – Kretschmer kritisiert Schließung russischer Einrichtungen
Auch der Austausch von Studenten sowie Städtepartnerschaften sollten aufrechterhalten werden.
Kretschmer argumentierte, dass Begegnungen mit Menschen aus Russland gerade angesichts des Ukraine-Krieges wichtig seien. Würden solche Kontakte vollständig unterbunden, könne sich die "Situation in Russland" aus seiner Sicht eher verschlechtern. Hintergrund der Debatte war unter anderem die Entscheidung der Bundesregierung, gegen das Russische Haus in Berlin vorzugehen.
Auf Nachfrage des Grünen-Abgeordneten Valentin Lippmann erklärte Kretschmer jedoch, dass er Sanktionen gegen Russland nicht grundsätzlich ablehne. Ein Angriff auf ein anderes Land könne nicht ohne Konsequenzen bleiben und Sanktionen seien ein mögliches Mittel. Entscheidend sei aber ihre Ausgestaltung. Sie müssten, so Kretschmer, den "Aggressor" stärker treffen als Deutschland selbst.
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